Samstag, 18. November 2017
Institut für Praxisforschung, Beratung und Training bei Hirnschädigung

So kann es sich z. B. zutragen:
Da wird jemand „1943 von Granatsplittern schwer verwundet und seine linke Gehirnregion im Bereich der Scheitel- und Hinterhauptslappen schwer geschädigt [...].
Diese Zerstückelung wirkt sich auf sein ganzes Leben aus: Er leidet an einem unerträglichen, andauernd wechselnden visuellen Chaos – die Gegenstände in seinem Sehfeld (in dem, was von seinem Sehfeld noch übriggeblieben ist) sind unstabil, schimmern unbeständig, verschieben sich, so daß alles wie in einem ständigen Fluß erscheint. [...]
Es sprach alles total gegen ihn [...]:; viel wahrscheinlicher ist (und ist es für solche Patienten auch heute noch), dass sie für immer ‚verloren’ sind, daß ihre Welt für immer in ‚Scherben’ liegt“ (LURIJA 1992). Alleine ist dieser Scherbenhaufen in der Regel nicht zu bewältigen. Hierfür bedarf es der Erfahrung von Betroffenen, die in diesem Bereich professionelle Unterstützung im Bereich der Forschung, der Beratung und des Trainings anbieten.

Um das zu gewährleisten wurde am 01.09.2008 das Dr. Carsten Rensinghoff Institut –
Institut für Praxisforschung, Beratung und Training bei Hirnschädigung ins Leben gerufen.

Leistungsangebote:
- Unterstützung bei der Behinderungsverarbeitung
- Unterstützung bei Behördengängen
- Unterstützung bei der Freizeitgestaltung
- Erteilung von Seminaren
- Vorträge
- Beratung und Begleitung von Angehörigen
- Fort-/Weiterbildung
- Kontaktauf- und -ausbau mit Rehabilitationszentren
- Beratung zum behindertengerechten Wohnraum (Aktivitäten des täglichen Lebens)
- Unterstützung bei der Initiierung von Selbsthilfe(gruppen)
- Gestaltung von Zukunftswerkstätten
- Biographiearbeit (Rehistorisierung)
- Hirnleistungstraining
- Disability Studies
- Hausbesuche möglich! <<Ihr Weg zu uns>>